Du begleitest einen Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren in einer 1:1-Betreuung. Konflikte gehören dazu – doch gerade in der Reibung wächst Vertrauen, und du zeigst, dass du verlässlich an der Seite des jungen Menschen stehst.
Gemeinsam gestaltet ihr sinnvolle Projekte, zum Beispiel die Mitarbeit auf einem Gnadenhof oder kreative Freizeitaktivitäten, die Motivation und Selbstwirksamkeit fördern.
Ausschreibungen, Angebote und Vertragsunterlagen laufen digital über interAKUT Connect – so bleibt dir mehr Zeit für die pädagogische Arbeit.
Die Form der Betreuung bestimmst du: Ob im Wald, auf dem Bauernhof oder im Wohnwagen – du wählst das Setting, das zu deinem Stil passt und den Bedürfnissen des Jugendlichen gerecht wird – innerhalb der mit dem Jugendamt vereinbarten Hilfeplanziele und der verbindlichen Schutz- und Qualitätsstandards des Trägers.









Der interAKUT Guide richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die den Schritt in die selbstständige Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe gehen möchten. Er bietet eine praxisnahe Schritt-für-Schritt-Anleitung und bündelt wichtige Informationen zu Organisation, rechtlichen Rahmenbedingungen und der Zusammenarbeit mit interAKUT.
Im Leitfaden findest du unter anderem
eine strukturierte 10-Schritte-Anleitung zur Selbstständigkeit
Orientierung zu Rechtsformen, Versicherungen und Buchhaltung
Hinweise zur Vermeidung von Scheinselbstständigkeit
einen 30/60/90-Tage-Plan für einen sicheren Start
Checklisten, Muster und unser Leitbild

Mitmachen können Fachkräfte im Sinne des § 72 SGB VIII. In 2:1-Settings arbeiten zusätzlich Zweitkräfte mit besonderen Kompetenzen (z. B. Handwerk, Sport, Erlebnispädagogik) an der Seite einer Fachkraft.
Entscheidend ist deine Haltung: Belastbarkeit, Verlässlichkeit, Empathie und Freude an der Arbeit mit jungen Menschen.
Du kalkulierst dein Honorar selbst – vollständig, einschließlich deiner eigenen Fahrt-, Übernachtungs- und Sachkosten – und nennst es in deinem Angebot an den Träger. Aufwendungen für den jungen Menschen (Verpflegung, Unterkunft, Aktivitäten) trägt der Träger.
Schulungen zu Outdoor-Erste-Hilfe, Deeskalation und Krisenintervention kannst du kostenpflichtig buchen – genauso wie jede andere Fortbildung deiner Wahl.
In Gefährdungslagen und Kinderschutzfällen erreichst du den Notfallkontakt des Trägers rund um die Uhr. Kollegiale fallbezogene sozialpädagogische Beratung, Coaching und Krisennachbetreuung sind Angebote, keine Vorgabe: Ob du sie nutzt und bei wem – im Verbund oder bei einem Anbieter deiner Wahl –, entscheidest du selbst.
Mit jeder Betreuung wachsen deine Erfahrung, deine Referenzen und dein Profil. Ob du allein arbeitest oder mit Partnerinnen und Partnern, etwa in einer GbR, entscheidest du.
Du wählst Aufträge, deren Dauer zu dir passt – ob 2, 4 oder 12 Wochen – und gestaltest deine Methoden selbst. Betreuungsformen von Wald bis Wohnwagen, passend zu deinem Stil und den Bedürfnissen der Jugendlichen.
Du entwickelst dein eigenes Angebot – vom Zeltlager bis zum Hofprojekt – und setzt es mit dem jungen Menschen eigenverantwortlich um. Wenn du möchtest, kannst du dazu Fachberatung in Anspruch nehmen.
Nach deiner Meldung prüft ein Träger deine Qualifikationsnachweise und das erweiterte Führungszeugnis. Mit einem Rahmenvertrag wirst du auf interAKUT Connect freigeschaltet und gibst Angebote auf Aufträge ab, die zu dir passen.
Die Zusammenarbeit ist als selbstständige Tätigkeit angelegt: Du gibst Angebote ab, schließt Honorarverträge mit dem jeweiligen Träger und stellst eigene Rechnungen. Verbindlich klärt den Status auf Antrag die Rentenversicherung.
Du kalkulierst dein Honorar selbst und nennst es in deinem Angebot. Vereinbart wird es im Einzelvertrag mit dem Träger.
Du solltest Erfahrung und Ausbildung im pädagogischen, psychologischen oder sozialen Bereich haben. Zweitkräfte mit besonderen Kompetenzen, z. B. im Handwerk, Outdoor oder Coaching, arbeiten in 2:1-Settings an der Seite einer Fachkraft. Wichtig ist deine Bereitschaft, selbstständig zu arbeiten und Jugendliche in herausfordernden Phasen zu begleiten.
Typisch sind 2, 4 oder 12 Wochen. Der Zeitraum steht in der Ausschreibung; du bietest nur an, was du leisten willst.
Du bist selbstständig, aber nicht allein: In Gefährdungslagen und Kinderschutzfällen erreichst du den Notfallkontakt des Trägers rund um die Uhr. Coaching, kollegiale fallbezogene sozialpädagogische Beratung und Schulungen (z. B. Outdoor-Erste-Hilfe, Deeskalation) gibt es im Verbund als Angebot. Ob du sie nutzt und bei wem, entscheidest du selbst.